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STEFAN IMOBERSTEG
Geschrieben von Matt   
Friday, 04. December 2009
stefan-imobersteg.jpgDer Brotduft steigt STEFAN IMOBERSTEG allmorgendlich in die Nase, wenn er das Fenster öffnet und die Berner-Oberland-Luft schnappt, bevor er sich ans Werk macht. Die Songs klingen wie Countryrock aus Texas. IM­OBERSTEGS Wurzeln sind im Country, Blues und Jazz der US-Südstaaten. Er bereist und interpretiert diese nun auf «Changing Lanes» auf seine Art und Weise. Ein Album, das sehr von den Gegensätzen der genannten Stile lebt, sich nicht anbiedert mit Schmalz. Den Mut, sperrig zu klingen, Kanten einzusetzen, hat er sicher in Zusam­men­arbeit mit seiner Band aus acht Musikern, die ihn neu begleiten, gefunden. Diese Mitmusiker sind auch ein nötiger Schritt, STEFAN IMOBERSTEGs begrenzte Singerqualitäten in Englisch zu überbrücken und den Sound breiter zu machen sowie die Stimmungen besser einzufangen, die die Worte sagen wollen. Der Oberländer ist ein unermüdlicher Livemusiker der kleinen Bühnen, da passt sein «Changing Lanes» perfekt hin, feiert es doch die Einsamkeit und Hoffnungen des Mannes von der Strasse. Die vielen Auftritte haben STEFAN auch eine Fangemeinde beschert, die beachtlich ist für einen stillen Mann aus Frutigen, wo er auch aufgewachsen ist. Dieses Jahr hat er den «Emergenza Contest» gewonnen. Jetzt will es der Mann mit den heimischen Bergen vor Augen und dem Mississippi-Delta im Herzen wissen, mit dem neuen Album, das für einen Berner verdammt amerikanisch klingt.

Album: STEFAN IMOBERSTEG: «Changing Lanes»
www.mx3.ch/artist/stephanimobersteg
 
PHANTOM DER OPER
Geschrieben von Redaktion   
Friday, 04. December 2009
MIT DEBORAH SASSON

phantomderoper_essebild_01.jpg«Das Phantom der Oper» kann mit über 300 Auf­führungen in allen deutschsprachigen Län­dern als eines der erfolgreichsten Tournee-Musicals des deutschen Sprachraums bezeichnet werden. Die Presse überhäuft die Darsteller des Musicals geradezu mit Lob. Und auch jedem Besucher wird schnell klar: Diese Neuins­ze­nierung von DEBORAH SASSON nach dem Romanbestseller von GASTON LEROUX überzeugt.

«Das Phantom der Oper»; Mo 15.2.; Neues Theater Spirgarten, Zürich; Tickets: MANOR, SBB, EVENTIM
 
MATT
Geschrieben von Juerg Kilchher   
Friday, 04. December 2009
EIN ZÄRTLICHER GRÜBLER

matt.jpgZwar sieht MATTHIAS GEISSBÜHLER alias MATT mit seinem dunklen Teint und Haar eher aus wie ein Südländer, doch sollte man ihn in einem Café treffen, wird er sich bernerisch verhalten. Er grübelt gerne über die Welt und die Gesellschaft, die ihm sehr konsumorientiert und gierig vorkommt. Als Schwermütiger schrieb er die Lieder für seinen Zweitling am besten, als es ihm schlecht ging. Doch dieses negative Gefühl hat den postiven Nebeneffekt, dass es zauberhafte Melodien und Gedanken zu­tage gebracht hat über sensible Wesen, die kämpfen in den Widrigkeiten des Alltages. Am Pfingst­wochen­ende wurde das Al­bum live aufgenommen mit ANDREAS ROTHEN­BÜHLER (Schlag­zeug und Perkussion), JEREMIAS SCHULZ (Kon­tra­bass) und SEBASTIAN HIRSING (Or­gel). Das tönt kompakter als beim Debüt. Was geblieben ist, ist der Gesang MATTs zwischen Flüstern und zärtlichen Worten, die sich nicht anschicken, kommerziell zu sein. Gut ist auch, dass die Band, die den Berner auch live auf der kommenden Tour­nee begleitet, sich Raum nimmt für Feinheiten und Inspiration. Das wirkt als Ergänzung zu MATTs Melancholie lebendig und hilft der Platte, sich nach aussen zu öffnen.

MATT, Album: «Schachmatt»
 
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