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Dezember 2011
CHRISTIAN TSCHANZ
Geschrieben von Juerg Kilchher   
Friday, 09. October 2009
christian-tschanz1.jpgVor zwei Jahren war er noch mit deutschen und französischen Liedern unterwegs, doch die Reaktionen der Deutschschweizer auf die einfachen Texte und seine Bassstimme waren gemischt. Erfolg hatte der Thuner, der seit Jahren in Avenches lebt, mit dem Welschen. Ja sogar die Franzosen schlossen ihn ins Herz, was angesichts der Krise des französischen Popschaffens nicht erstaunt. Nun liegt also der Zweitling vor. Die zehn Lieder sind einfacher Pop, auch für das Radio. Sie werden CHRISTIAN TSCHANZ weiterbringen, da sie sich in die Reihe der Welschen Chan­sons einfügen, die zwischen Kantigem und Romantischem hin und her pendeln. Sie klingen leicht, die Musik übertönt oft die Stimme, die nicht sehr abwechslungsreich vorträgt. Es ist guter Pop ohne Firlefanz, mit wenigen zeitgenössischen Einflüssen, aber immer wieder gerne gehört, da eingängig. Ob der fünffache Vater damit das Erbe STEFAN EICHERs an­tritt? Könnte durchaus sein.

Album: «En couleur» (Disques Office)
www.christiantschanz.ch
 
NILS ALTHAUS
Geschrieben von Juerg Kilchher   
Friday, 09. October 2009
VOM SCHLÄGER ZUM KOMIKER

nils-althaus.jpgPlötzlich vor zwei Jah­ren war NILS ALTHAUS da und schnell medial überall dank dem Film «Breakout», wo er ei­nen Schlägertypen ge­spielt hat. Als Mann aus reichem Haus hatte der ehemalige Bio­chemiker Mitte zwan­zig zur Kunst gefunden, die ihm auch ohne Ausbildung ein Einkommen gebracht hat. Als einer der wenigen kann ALTHAUS von seiner Kunst leben, steht nicht tags hinter der Kasse und nachts auf der Bühne, obwohl keiner seiner Filme oder die CD ein kommerzieller Grosserfolg war. Mitte März wurde «Aend­lech», seine zweite CD, im LA CAPELLA Bern aufgenommen. Sie kommt mit einer selbstbe­wussteren Haltung als das Debüt als Live-CD mit viel Interaktion zwischen Sänger und Publikum auf den Markt. NILS' Sinn für komische Situationen ist der rote Faden durch die vierzehn Mundartlieder, die zwischen Satire, Komik (BRITNEY-SPEARS-Cover auf Bern­deutsch) und Humor angesiedelt sind. Sein Gesang ist keine Wohltat, er betont die Worte oft wie Befehle. Das tönt wie ein singender Chef. Positiv ist die Mischung zwischen Schen­kel­klopfer und geistreichem Witz. Doch lachen im Saal ist halt schöner als alleine zu Hause und so ist «Aendlech» mit seinem Verzicht auf technischen Schnickschnack eher die Auf­forderung, ans Livekonzert zu gehen, als eine Stunde Klein­theaterstimmung zu hören, denn auf der kommenden Tournee unterstreicht NILS ALTHAUS, der gerade von einem Clownkurs in Paris kommt, den Narr in sich, der mit einem lachenden und einem zwinkernden Auge aufzeigt, wie lustig eigentlich der Schweizer Alltag ist, wenn man wie er ein Auge für die Unzulänglichkeiten der Bürger hat.

NILS ALTHAUS, Album: «Aendlech»
www.nilsalthaus.ch

 
DEBORAH MARCHETTI
Geschrieben von Juerg Kilchher   
Friday, 09. October 2009
STARKE ZUGERIN AN DER VIOLINE

deborah-marcchetti.jpgKlar, wenn eine Frau so talentiert ist wie die italienisch-schweizerische Doppelbürgerin DEBO­RAH MARCHETTI, stellt sich für sie die Frage, wie im Heer der Klassiker Erfolg zu haben, nicht. Aber wie im Pop, so ist auch die Klassik ein Haifisch­becken und es braucht neben Talent viel Stand­vermögen und Glück, wenn eine Schwei­zerin internationalen Erfolg haben will. Nachdem MARCHETTI aber bereits mit 13 Jahren als Solistin des Orchesters des KONSER­VATORIUMs ZÜRICH mit VIVALDIs Vier Jahres­zeiten auftrat und 2002 als jüngste Teilnehmerin mit dem internationalen BÉLA-BARTÓK-Preis im Fach Violine in Wien ausgezeichnet wurde, war alles klar. Ihre solistische und kammermusikalische Konzert­tätig­keit führte DEBORAH MARCHETTI vo­ran nach Frankreich, England, Italien, Deutsch­land, Japan und in die USA. Neben ihrer internationalen Kon­­­zert­tätig­keit zieht es die junge Zugerin aber wieder in die Heimat, wo sie gerade die CD «Weisse Nächte» mit russischer Violinmusik veröffentlichte und in der Zür­cher Tonhalle zu­sam­men mit dem SYMPHONISCHEN ORCHESTER ZÜRICH zum 50. To­des­tag von ERNST BLOCH ein Konzert geben wird.

DEBORAH MARCHETTI; Album: «Weisse Nächte» (Sony)
Live: Fr 30.10., TONHALLE, Zürich
www.deborahmarchetti.ch
 
ROMAN WIEDEMAR
Geschrieben von Juerg Kilchher   
Friday, 09. October 2009
EIN SPANISCH-BERNISCHER OHRENÖFFNER

roman-weidemar.jpgWährend bei uns die Temperaturen kühler werden, beginnt über der Weite Andalusiens der Spät­sommer. Doch die Sonne Spaniens trägt ROMAN ARTHUR WIEDEMAR sowieso immer im Herzen. Schliesslich hat er in Jerez und Granada Flamenco studiert. Doch beim Anhören von «Todas las Guapas» würden Traditionalisten die Nase rümpfen, erklingen doch neben der Gitarre, eine Flöte, eine Geige oder ein Akkor­deon, aber nirgends ist ein schwer verzerrter Gesang zu hören. Der Interlaker hatte den Mut, neue Klangmuster in einer zum Klischee verkommenen Volksmusik zu schaffen. Er wollte sich keinem Stil verpflichten, sondern spielt einen Flamenco, der seiner Realität und dem offenen Ohr in der Schweiz entspricht. Es ist eine Musik zum Fühlen, ein Weichspüler ohne intellektuelle Draht­seilakte. Flamenco, Jazz und World Music geben sich die Hand in dieser ungewohnten Instru­mentierung, die aber gerade deswegen die Leich­tigkeit des Seins in sich trägt.

ROMAN WIEDEMAR, Album: «Todas las Guapas»
 
MODE SPECIAL 10-2009
Geschrieben von Markus Tofalo, Christine Kern, Martina Helg   
Friday, 09. October 2009
HERBSTMODE:
VON KUSCHELIG BIS ELEGANT

Die kühleren Tage sind angebrochen und wir stecken schon mitten drin im windig-kalten Herbstwetter. Damit wir es in den kommenden Monaten trotzdem kuschelig und warm haben, greifen wir gerne auf die neusten Kleiderstücke zurück, welche nicht nur praktisch, sondern auch total angesagt sind. Angefangen bei sportlichen Sneakers und Kaputzenjacken bis hin zu eleganten Kleidern, Smokings für Frauen sowie Blusen und Lederjacken, ist für jeden etwas dabei.
Passend zum Herbst tauchen viele Stücke in dunklen und natürlichen Farben auf. Diese wirken besonders gut mit frischen Farbakzenten; beispielsweise mit auffälligen Schuhen oder Taschen. Besonders grosse Stricks sind sowohl für Frauen als auch für Männer modisch ganz vorne mit dabei, sei es nun als Mütze, Schal oder Pullover. Lederjacken in allen Variationen sind robust und elegant zugleich.
Die Männerwelt setzt vor allem auf dunkle Boots, Karohemden, lässige Jackets sowie Jeans mit Vintage-Washings. Damen hingegen bevorzugen Kleider, welche in der kalten Jahreszeit mit Leggins getragen werden. Aber auch Pelz in allen Variationen, beispielsweise als Weste, sowie Tunikas gehören zum Stilstatement. Für die Füsse gibt es ebenfalls ein modisches Highlight: Overknee-Stiefel lassen die Beine mit oder ohne Absatz lang und sexy wirken.


mehr-mode-10-09.jpg
 
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