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QUERABSCHIEDUNG
Geschrieben von Corinne Sutter   
Friday, 05. June 2009
Ich verabschiede mich mit einem besonderen Dankeschön an alle Welt­querbesserer mit ihren mehr oder weniger realistischen Ideen!

quer.jpgBeginnen wir bei ersterer, genannt «Der Gefängnis-Dynamo» – eine simple und doch geradezu geniale Idee von WOLFGANG OESCH:
«Wie man die Welt querbessern könnte? Mir ist hierzu eine äusserst quere Idee durch den Kopf geschossen. Jeder Politiker träumt von einer geeigneten Lösung für die immer mehr überlasteten Gefängnisse. Gleichzeitig träumt jeder westliche Politiker von Energie-Unabhängigkeit, und wenn möglich auf grünem Weg. Beide Probleme bzw. Fliegen können sozusagen mit einer Klappe geschlagen werden: Anstatt Straftätern eine gewisse Zeit
im Gefängnis aufzubrummen, erteilt man ihnen
je nach Straftat eine gewisse Distanz, die sie dann in einer Art Fitness-Gefängnis-Center auf Fit­nessvelos abstrampeln müssten. Deren Dy­namos erzeugen dann Energie, die ins Netz eingespiesen würde. Die Straftäter wären zudem gezwungen, während des Strampelns stundenlang billige Talkshows in einem selbstverständlich durch sie angetriebenen Fernseher zu schauen, um ja zu verhindern, dass sie zu Wiederholungstätern werden. Hierzu ein klei-nes Beispiel: Ein Autodieb wird anstatt zu drei Jahren Gefängnis, zu 40’000 km Fitness-Rad verurteilt und produziert somit eine Menge von ungefähr... eine sehr grosse Menge Energie. Genial nicht? In der Tat! Ich bin die erste, die sich bei einer geglückten Realisierung der grünen Energie wegen wird einlochen lassen. (Grund besteht ja mit Veröffentlichung dieser Ausgabe.)»

Auch der nächste Beitrag von FABIENNE ARNOLD widmet sich der Nachhaltigkeit:
«Angeregt durch diverse Bücher, Filme und Diskussionen, habe ich mich mit der Macht eines Konsumenten auseinander gesetzt und bin zur Meinung gelangt, dass sich jeder Mensch, der als Konsument in der industrialisierten Welt lebt, einmal die Fragen stellen sollte: Habe ich als Konsument Macht, oder gar Verantwortung?
Ja, und zwar beides. Jegliche Lebens­mittel­konzerne und landwirtschaftliche Betrie­be, aber auch Supermärkte sind von uns, den Konsumenten, abhängig und letztendlich entscheiden wir, was und unter welchen Be­dingungen bzw. mit welchen Folgen auf dem Weltmarkt gehandelt wird. Aber ist es denn wichtig, diese Macht mit Verantwortung zu betrachten? Ja, weil wir mit unseren allzu oft unbewussten Entscheidungen über den Kauf von Produkten Missstände fördern, obwohl wir das wahrscheinlich nicht beabsichtigen. So habe ich für mich drei goldene Regeln festgelegt, um mit meiner Macht als Konsument verantwortungsvoll umzugehen:
Viele Lebensmittel werden von Übersee eingeflogen oder mit dem Schiff zu uns transportiert. Der weltweite Verkehr verursacht einen erheblichen Anteil bei dem Ausstoss von Treibhausgasen. Daher: regional – beste Wahl!
Dennoch gibt es viele Lebensmittel, die nicht bei uns wachsen (Bananen, Ananas, Kaffee, Kakao, Schokolade,...) und auf die Keiner verzichten will. In diesem Fall ist es ein sehr guter Kompromiss, «Fairtrade»-Produkte zu konsumieren. Auch wenn der Transportweg durch fair gehandelte Nahrungs­mittel nicht kürzer wird, kann jeder mit dem Kauf
dieser Güter die Bauern und deren fairer Umgang (humane Arbeitszeiten, angemessene Bezahlung, vernünftige Arbeitskleidung etc.) und auch ein nachhaltiges Farmmanagement (Förderung alternativer Energiequellen) unterstützen. Daher: fair geniessen!
Nahrungsmittel werden häufig mit Giftmitteln be­sprüht. Folgen sind zum einen, dass wir das Gift essen, weil es sich niemals vollständig von den Lebensmitteln entfernen lässt, zweitens dringen diese Giftstoffe in unsere Böden ein und verseuchen im nächsten Stadium das Grundwasser und drittens werden damit natürliche Bakterien getötet, die das natürliche Gleichgewicht der Natur regulieren. Daher: Bio(logisch)!
Seit drei Monaten ernähre ich mich konsequent nach diesen drei wichtigsten Prinzipien und ich muss sagen, dass es viel Spass macht und vor allem ein ganz besonderes Bewusstsein schafft. Ich bin sensibilisiert und ich muss sagen, dass mir eine biologisch und fair gehandelte Schoko­lade einfach besser schmeckt, wenn ich weiss, dass niemand für meinen Genuss leiden musste. Ich kaufe gezielt Lebensmittel, die ich wirklich essen möchte und achte ganz besonders auf Sonderangebote, damit ich mit meinem Studentenbudget auch auskomme.

Beispiele von Fairtrade-Produkten

Kaltgepresstes Olivenöl aus Palästina aus biologischer Produktion und fairem Handel. Es verfügt über eine kräftige Farbe und passt mit seinem würzigen Geschmack ideal zur mediterranen Kü­che. Es wird zudem nicht geflogen, sondern per Schiff nach Europa transportiert. 5 dl CHF 21.– bei GEBANA, www.gebana.ch

«Rio Napo» Waldschokolade. Dank ihres natürlichen, intensiven Aromas zählt die Edelkakaosorte Cacao Nacional aus Ecuador zu den besten der Welt. Dort bauen Kichwa-Indianer die Natursorte seit Generationen in kleinen Gärten im Regenwald entlang des Rio Napo an. Früher verdienten die Kichwa ihr Geld durch Waldrodung. Die Kooperative KALLARI will ihnen helfen, ihren Wald zu bewahren – und trotzdem ihr Einkommen aus ihm zu ziehen. www.originalfood.ch

Es waren mal Kisten für edle, teure Weine. Nun wurde daraus das Design-Möbel «Grand Cube» von PETER KREBS, das den Recycling-Gedanken mit Funktionalität und Ästhetik verbindet, erhältlich in verschiedenen Grössen und Ausführungen, die untereinander kombiniert werden können. CHF 350.– bis 450.–, www.grandcube.ch


Und zum Schluss der Weltquerbesserer des Monats. So schlicht er auch sein mag, STEFANs kleiner Beitrag zur Weltquerbesserung verdient die zwei Tickets ans «Openair Frauenfeld». Und zwar gerade, weil er sich einer kleinen Sache wegen etwas Zeit genommen und jemandem unmittelbar eine grosse, unerwartete Freude hat erweisen können.

«Ich habe vor einigen Tagen einen USB-Stick mit einigen Fotos und anderen wichtigen Dokumente drauf gefunden. Anhand des Inhalts forschte ich im Internet nach dem Besitzer, so auch auf FACEBOOK. Hier wurde ich anhand eines Fotos fündig. Ich fragte dort via Postfach an, erhielt als Antwort die Telefonnummer und rief dann an. Die Besitzerin war völlig erleichtert, ging es hier anscheinend um verloren geglaubte Daten. Sie hätte nie gedacht, dass sich ein möglicher Finder gar darum bemüht, den Besitzer des USB-Sticks ausfindig zu machen.

In dem Sinn wünsche ich STEFAN viel Spass am Openair.
Ich bedanke mich bei allen treuen Querleserinnen und -lesern.
Ihr werdet auch weiterhin gelegentlich mal von mir lesen im TREND MAGAZIN.

Eure Querulantin CORINNE
 
BEAUTY 06-2009
Geschrieben von Biljana Jovic, Nathalie Fournichot   
Friday, 05. June 2009
DER SOMMER KANN KOMMEN
mehr-beauty-06-09.jpg
 
DAIHATSU CUORE
Geschrieben von Simon Tottoli   
Friday, 05. June 2009
VERNÜNFTIGER VERKEHR

Wer auf launenhafte Beziehungen mit hohem Risikofaktor steht, wird mit dem DAIHATSU «Cuore» wohl eher nicht glücklich werden. Für all jene, die sich für ein zuverlässiges Miteinander begeistern können, ist der sparsame Kompakte aber ein heisser Tipp.


daihatsu-cuore.jpgWo gibt’s mehr volljährige Groupies? Bei OASIS oder SNOW PATROL? Bei ROBBIE WILLIAMS oder BRUCE SPRINGSTEEN? Bei EMINEM oder DJ BOBO? In musikalischer Hin­sicht mag die Entscheidung für die rüpelhaftere Variante mit den meist unanständigen Trinksitten vielleicht noch cool sein, in Sachen Auto dagegen sollte vor allem in der heutigen Zeit eben doch lieber die Vernunft siegen.
Der DAIHATSU «Cuore» ist gewissermassen der DJ BOBO in der Autowelt. Sehr anständig, frei von jeglichen Skandalen, aber durchaus mit einer gewissen Portion Coolness. Ganz
zu schweigen von seinem Nutzwert. Preislich siedelt sich der «Cuore» ab 15’980 Franken ganz klar im Kleinwagensegment an, von seinen praktischen Fähigkeiten her orientiert er sich aber eindeutig an höheren und damit teureren Klassen. Einer seiner grossen Trümpfe ist sein Innenraumkonzept. Was DAIHATSU da auf äusserst parkplatzfreundlichen 3,5 Me­tern Fahrzeuglänge hingezaubert hat, verdient das Prädikat megaflexibel. Unter anderem lässt sich die Rücksichtbank um 25 Zentimeter nach vorne schieben, was sich natürlich äusserst positiv auf das Kofferraum­volumen auswirkt. So kann je nach Bedarf der Knieraum im Fond auf limousinenverdächtigen Massen gehalten oder der Kofferraum auf kombiähnliche Verhältnisse erweitert werden.
Kommen wir zum Cuore, also dem Herz des Modells, dem Motor. Hier zeigt sich, warum bei diesem Auto von Vernunft gesprochen werden muss. Der 69 PS (51 kW) starke Benziner begnügt sich nämlich im Schnitt
mit nur 4,4 Liter Most auf 100 Kilometer und schluckt damit weniger als mancher Rockstar in einer Stunde. Und wie fühlt sich das Ganze beim Fahren an? Sehr erwachsen. Vernunft kann offenbar doch ganz schön Spass ma­chen. Der Motor dreht munter hoch und be­schleunigt vor allem in der Stadt mehr als ausreichend. Für eidgenössische Maximal­tempi reicht die Leistung allemal, selbst auf der Autobahn hält der sparsame Wagen überraschend gut mit.
Dass man mit dem Ding nicht 200 km/h brettern kann, wird alle, die sich für vernünftige Beziehungen interessieren, kaum stören. Die werden vielmehr den Umstand schätzen, dass die Sicherheitsausstattung des DAIHATSU sogar eine spezielle Karosseriestruktur für den Schutz von Fussgängern beinhaltet und es selbst in der absoluten Basis neben einer Klimaanlage unter anderem auch Bordcom­puter, elektrische Fenster und einen CD-Player gibt. Optional wird der Daihatsu «Cuore» so­gar richtig nobel. Auf Wunsch kann man ihn nämlich mit in der Farbe frei wählbaren Leder­sitzen, Tempomat oder Freisprechan­lage ausstatten lassen. Ob die ebenfalls optional er­hältlichen Parksensoren nötig sind, wagen wir zu bezweifeln. Der «Cuore» ist nämlich nicht nur sehr kompakt gebaut, sondern auch sehr übersichtlich und glänzt mit einem Wende­kreis von lediglich 8,4 Metern. Dadurch wird das Rangieren zum Kinderspiel. Ein weiterer Trumpf der Vernunft.


www.daihatsu.ch
 
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