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REISE SPECIAL 2009
Geschrieben von Matthias Haller, Ferris Bühler, Corinne Sutter   
Wednesday, 04. March 2009
STADT ODER STRAND?
DIE REISETRENDS 2009


mehr-reisen-03-09.jpg

 
MONOREV
Geschrieben von Juerg Kilchher   
Wednesday, 04. March 2009
DIE NEUEN ROCKHELDEN?

monorev.jpgNach vielen Liveauftritten in den letzten zwei Jahren liegt der epische Rock der Ittiger Band MONOREV als Debüt namens «My Mirror me» vor. Die drei Musiker um den aus Cambridge stammenden Sänger WILLIAM BIRD, TIMO LOOSLI (Gitarre), DANIEL WERDER (Bass) und MARTIN KRÄHENBÜHL (Drums) erfinden darauf den Rock mit Melodien und Beats nicht neu, klingen in Anleihe wie die YOUNG GODS, zeigen aber Talent, wenn es darum geht, Stimmungen vieler Farben aufzubauen. Das abwechslungsreiche Album punktet mit Gefühl, akzentfreiem Englisch und eigenen Songs mit Ohrwurmqualität dank Pop­elementen, was sich beim Einstieg ins Rock­geschäft für die Playlist der Radios gut eignet. Nach dem Sieg beim «Emergenza Festival Schweiz», dem dritten Platz in der europäischen Ausscheidung in Köln und dem achten Platz beim Weltfinale ist «My Mirror me» ein Hoffnungs­schimmer, der den Schweizer Rock über die Landesgrenzen hinaus wahrnehmen lassen könnte, zumal MONOREV sich als Band nicht Originalität, sondern zum Ziel gesetzt haben von der Musik leben zu können.

MONOREV, Album: «My Mirror me»;
www.monorev.com

 
DA CRUZ
Geschrieben von Redaktion   
Wednesday, 04. March 2009
MUSIK FÜR DEN EWIGEN SONNENSCHEIN

dacruz5.jpgHeute kann MARIANNA DA CRUZ in Bern lachen. Vor fünf Jahren war das Mädchen aus São Paulo eine traurige Brasilianerin, die es satt hatte, den Bossa nova in Südamerika oder später in Portugal traditionell unter die Leute zu bringen. Ihr fehlte die Erweiterung der Musik mit Funk und Elektro. Mit der Bekanntschaft von zwei Schweizern, Gitarrist OLIVER HUSMANN und Produzent ANE H., gelang ihr bereits auf dem Debüt «Nova Estaco» ein tanzbarer Mix, der prompt ein­en Siegeszug in 33 Ländern machte und die Top Ten der amerikanischen «College Radio Charts» enterte. Der Erfolg wird sich mit der neuen Scheibe «Corpo electrico» wiederholen, wurde doch bei den Aufnahmen in São Paulo und Bern alles Schwermütige des Bossa nova entfernt und eine Tanzscheibe geschaffen, die von Anfang an klarmacht: Hier wird die Leichtig­keit des Seins an der Copa Cabana auf westliches Mass zurechtgestutzt mit Elektro, damit der treibende Beat das Publikum keine Minute langweilt. Doch es ist keine Verge­waltigung von DA CRUZ zugunsten von kommerziellem Erfolg. Ihre Stimme bleibt das Kernstück der Kompositionen, die den Schweiss aus den Poren treiben. Die Texte auf Portugisisch treten dabei in den Hintergrund, es herrscht eine Fröhlichkeit, die ansteckt und DA CRUZ das Tor zur Weltkarriere öffnet. DA CRUZ ist die Madonna des Bossa nova mit Elektro und Zahnlücke.

DA CRUZ, Album: «Corpo electrico»;
www.dacruzmusic.com
 
SEANN WILLIAM SCOTT
Geschrieben von Dominique Zahnd   
Wednesday, 04. March 2009
DAS SCHLITZOHR IST ZURÜCK

Einmal Stifler, immer Stifler: «American Pie»-Star SEANN WILLIAM SCOTT (32) gibt dem Flehen seiner Fans nach und spielt wieder einmal einen dauergeilen Partylöwen. Doch die US-Hitkomödie «Role Models» ist nicht nur wegen ihm ein Volltreffer.


scott.jpgSeine Karriere klingt wie ein Drehbuch aus Hollywood: Pickeliges Landei mit dicken Brillengläsern macht sich auf nach Los Angeles, um dort berühmt zu werden. Doch niemand will SEANN WILLIAM SCOTT einen Job als Schau­spieler geben. Also rackert er sich erst mal als Zoowärter, Pizzabäcker und Aerobic-Trainer ab. Nach dem Besuch eines Talentwettbewerbs hat er dann plötzlich – zack – einen Agenten, spielt in einer TV-Serie mit («Sweet Valley High») und dreht mit AEROSMITH das Video zur Single «A Hole In My Soul». Danach folgt 1999 sein erster Kinofilm und der wird gleich weltweit ein Kassenschlager: Die freche Teeny-Komödie «American Pie» avancierte damals gar zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres in den USA.
Seine kultigen Auftritte als Steve Stifler in allen drei «American-Pie»-Filmen gingen in die Kinogeschichte ein. Die Fans lieben ihn in der Paraderolle als Proll, der nur Frauen und Bier im Kopf hat. «Ich habe Stifler damals an Hand von Leuten aus meinem Umfeld kreiert. Ich klaute einfach die Sprüche meiner Kumpels», verrät der Schauspieler beim Treffen in London. Er selber hat privat auch nichts gegen weibliche Gesellschaft und wilde Partys. «Aber ich muss nicht jede Nacht besoffen sein.»
Der «American Pie»-Erfolg liegt mittlerweile zehn Jahre zurück. Dass SEANN WILLIAM SCOTT in der Zwischenzeit nicht in der Versenkung verschwunden ist, beweist seine Hartnäckigkeit. «Man muss sich bei den Studios in Hollywood ständig in Erinnerung rufen, sonst ist man schnell weg vom Fenster», sagt SCOTT. Er hatte Glück und spielte unter anderem nacheinander in fünf der erfolgreichsten US-Teeniekomödien aller Zeiten mit. Doch dem nicht genug: Der «Church Boy» (sein Highschool-Spitzname) überzeugt auch als Actionheld, der nie um einen coolen Spruch verlegen ist. So begeisterte er unter anderem in «Bulletproof Monk» (neben YUN-FAT CHOW), «Welcome to the Jungle» (neben DWAYNE «The Rock» JOHNSON) und in «Evolution» (neben DAVID DUCHOVNY und JULIANNE MOORE).
In seinem aktuellen Film «Role Models» kehrt SCOTT nun wieder zurück zu seinen Wurzeln. Und überzeugt als Komiker. Die Story dreht sich um die beiden Energydrink-Verkäufer Danny (PAUL RUDD, «The 40 Year Old Virgin») und Wheeler (SEAN WILLIAM SCOTT). Die zwei rühren die Werbetrommel an Schulen, doch dann fahren sie dummerweise das Firmenauto zu Schrott. Zur Strafe müssen sie 150 Stunden lang als Babysitter für schräge Jugend­liche herhalten. Danny landet bei dem 16-jährigen Augie (CHRISTOPHER MINTZ-PLASSE), der sich für einen Ritter hält. Und Partyboy Wheeler
muss sich um den frühreifen Fünftklässler Ronnie (BOBB'E J. THOMPSON) kümmern.
Dass «Role Models» ein Hit ist, liegt an der hervorragenden Besetzung, den originellen und witzigen Dialogen und der treffsicheren Situationskomik. «Wir haben viel improvisiert und so bei uns ge­genseitig regelrechte Lach­­anfälle provoziert», sagt SCOTT und schmunzelt. «Einmal kam bei mir sogar ein bisschen Pipi heraus…»
 
DIE STANDESBEAMTIN
Geschrieben von Matthias Haller   
Wednesday, 04. March 2009
Liebeskomödie; (Disney) CH 2009
Kinostart: 19.3.

standesbeatim.jpgRahel Hubli arbeitet als Stan­desbeamtin in einem idyllischen Schweizer Städtchen und arrangiert sich mit ihrem wenig spektakulären Alltag. Sie ist verheiratet, Mutter und an die grosse Liebe glaubt sie schon lange nicht mehr. Erst als ihr Jugendfreund Ben plötzlich wieder auftaucht, erinnert sich Rahel daran, wie es sich anfühlt, verliebt zu sein. Doch die Sache hat einen Haken: Sie ist ja schon verheiratet und Ben will sich mit Tinka verheiraten lassen, und zwar von Rahel. Die lässt sich von ihrem Chef dann auch breitschlagen, die Vor­be­reitungen für die Trauung zu übernehmen. Ben und Rahel verbringen so viel Zeit miteinander und erinnern sich an ihre gemeinsame Vergangenheit in der Band «Rabe» und ihrer vergessenen Liebe. Doch es kommt anders, als man denkt, und Ben sitzt mit Tinka im Standesamt.

Regie: MICH LEWINSKY; Darsteller: MARIE LEUENBERGER, BEAT SCHLATTER, DOMINIQUE JANN, BEAT MARTI;  Dauer: 90 min; www.die-standesbeamtin.ch
 
WATCHMEN
Geschrieben von Matthias Haller   
Wednesday, 04. March 2009
Fantasy-Thriller; (Paramount / Warner) USA 2009
Kinostart: 5. März


watchmen.jpgNach dem Erlass eines Anti­superheldengesetzes lösen sich die Watchmen auf. Als eines der Mitglieder ermordet wird, macht sich der gebrochene Held Ror­schach auf, den Mörder zu fassen, und deckt dabei eine Ver­schwörung gigantischen Aus­masses auf. Doch erst als klar wird, dass alle Superhelden ausgelöscht werden sollen, verbünden sich die Watchmen noch einmal, nicht zuletzt weil das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel steht. – ALAN MOOREs Abgesang auf die Superhelden der Moderne gilt als eine der bedeutendsten Grafik­novellen unserer Zeit und wird von vielen als der Kultcomic schlechthin verehrt. SNYDER («300») setzte die Vorlage akribisch um und schuf damit einen visuell berauschenden Film, der mit gängigen Superhelden­klischees aufräumt.

Regie: ZACK SNYDER; Darsteller: MALIN AKERMAN, JEFFREY DEAN MORGAN, PATRICK WILSON, BILLY CRUDUP; Dauer: 155 min; www.watchmen.ch
 
KNOWING
Geschrieben von Matthias Haller   
Wednesday, 04. March 2009
MYSTERIÖSE ZAHLENSPIELE

NICOLAS CAGE scheint es mit dem Übersinnlichen zu haben, den nach seinem Wahrsagerthriller «Next» wird er nun wieder mit der Zukunft konfrontiert. Allerdings auf weitaus unangenehmere Weise.


knowing.jpg1959 in Lexington, Massachusetts: Schüler einer Klasse beschreiben in einem Experiment ihre jeweilige Vision der Zukunft und lagern die Unterlagen in einer Zeitkapsel vor der Schule ein. Fünfzig Jahre später wird diese geöffnet und die Notizen und Zeichnungen von damals werden an die jetzigen Schüler ausgehändigt. Ted Myles’ Sohn Caleb bekommt ein mysteriöses Blatt Papier, auf dem sich eine scheinbar unkoordinierte Aneinanderreihung von Zahlenkolonnen befindet. Doch was steckt hinter den Zahlen? Myles findet heraus, dass ein Teil der Zahlen in Zusammenhang mit tragischen Unfällen und Kata­stro­phen mit globalem Ausmass in der Vergangenheit steht. Einige bezeichnen bestimmte Daten oder die Anzahl der menschlichen Opfer. Ein weiterer Teil der Zahlenfolge scheint auf Ereignisse in der Zukunft hinzuweisen. Gibt es eine Chance, diesen Code zu knacken und die kommenden Geschehnisse zu beeinflussen? Vom Erfolg dieses Vorhabens könnte letztendlich das Wohl der gesamten Menschheit abhängen.
Diesmal muss es klappen, denn nach einer durchwachsenen Vor­stellung im Streifen «Next», der mehr als belanglosen Fortsetzung «Das Vermächtnis des geheimen Buches» und dem kaum beachtenten Re­make «Bangkok Dangerous» muss für NICOLAS CAGE wieder ein Hit her. Die Zutaten sind da, der Mystery-Thriller hat schon von der Ge­schichte her durchaus das Zeug, die Leute in die Kinos zu locken. Wie so oft bei Geschichten, in denen Zeit und Mysteriöses eine Rolle spielt, kommt es aber auch auf den Schluss und damit die Auflösung des Ganzen an. Wenn hier nicht eine glaubwürdige Erklärung geliefert wird, ist das Ganze Vorhaben so­wieso zum Schei­tern verurteilt.




Mystery-Thriller; (Sumit / Ascot Elite) USA 2009
Kinostart: 9. April
Regie: ALEX PROYAS
Darsteller: NICOLAS CAGE, ROSE BYRNE, CHANDLER CANTERBURY
Web: www.knowing-themovie.com


 
SIR COLIN
Geschrieben von Kilian Messerli   
Wednesday, 04. March 2009
MIT VIEL HERZBLUT

23 Mix-Compilations hat der DJ bereits veröffentlicht. Seine 24. CD wird die erste sein, die aus lauter Eigenproduktionen besteht. SIR COLIN nennt sie daher schlicht «The Album».


sir_colin_presse1.jpgSeit über einem halben Jahr hat er an seinem ersten Künstleralbum gearbeitet. Nun ist das Werk vollendet. SIR COLIN ist sichtlich stolz darauf und wird im Interview nicht müde, zu erwähnen, dass wirklich alles von ihm ist. Denn seine Neider sind zahlreich. Viele haben ihm ein Album aus lauter Eigenproduktionen nicht zugetraut. Jetzt zeigts SIR COLIN allen!

TREND MAGAZIN: SIR COLIN, was denkst du, wie werden die Leute auf deine neue CD reagieren? – Ich hoffe natürlich, dass mein Solowerk positiv ankommt. Ich habe sehr viel Zeit in dieses Werk investiert und an jedem einzelnen Song so lange gefeilt, bis er meinen Wünschen entsprach.
Was erwartet die Leute auf deinem Album? – Jeder einzelne Track ist also zu 100% von mir. Ich habe versucht, meinen Stil voll und ganz einzubringen. «The Album» widerspiegelt mich und ist abwechslungsreich, von House über Elektro bis zu Hiphop-R’n’B-Baladen, dieses Album ist etwas ganz Spezielles und voll mit tollen Features.
Wieso gerade der Name «The Album»? – Ich habe viele Stunden mit Herzblut daran gearbeitet. Es ist nicht einfach eine CD mit lizenzierten Tracks. Dieses Künstleralbum repräsentiert mich. Es ist mein Eigenwerk, also – «SIR COLIN – The Album»! – Also dein bisher bestens Album? – Ja, klar!
Wie viel Zeit hast du investiert? – Sehr viel! Um die Songs zu produzieren, war ich seit September von Montag bis Freitag und oft auch an Sonntagen im Studio.
Zur Single «It’s Over Now»: Wie kamst du auf die Sängerin NYSSINA? – NYSSINA war mit einem Produzentenfreund von mir im Studio und arbeitete an diversen Tracks. Durch ihn habe ich sie kennengelernt.
Wie konntest du den Rapper SIDO gewinnen? – Mit den Jungs von AGGRO BERLIN arbeite ich schon seit Längerem zusammen. Bis jetzt sind dabei immer gute Tracks entstanden. Also werden wir bestimmt auch in Zukunft den einen oder anderen Song zusammen auf die Beine stellen.   
House mit Hiphop war immer ein grosses Gesprächsthema. Was hältst du persönlich davon? – Der Mix aus Hiphop/R’n’B und House gefällt mir sehr gut. Ich war ja auch der Erste hier, der gegen alle Widerstände zu House scratchte. Ich habe mich jahrelang für diesen Musikstil eingesetzt. Zuerst wurde ich ausgelacht, danach verhalf es mir sogar zu meinem Durchbruch.
Du hast in deinen Anfängen im McDONALDS sowie auf Baustellen gearbeitet, um das Studio zu finanzieren. Du kannst stolz sein, auf dass was du erreicht hast! – Es war anfänglich eine harte Zeit. Als gelernter Hochbauzeichner habe ich einen völlig anderen Weg eingeschlagen und alles daran gesetzt, diesen Traum zu realisieren. Ich musste, um mein Studio und mein College zu finanzieren, hart arbeiten. Heute hat sich die harte Arbeit ausbezahlt und mich zu dem gemacht, was ich bin. Ich bin stolz, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte und trotz der strengen Zeiten weitergekämpft habe.
Legst du lieber in einem Club oder an einer grossen Party auf? – Es spielt keine Rolle, ob es ein Club oder eine Grossveranstaltung ist. Wichtig ist, dass meine Fans, die Gäste und ich eine tolle Party haben.
Welche Party ist für dich persönlich die beste? – Es gibt keine «beste» Party. Es gibt besondere Veranstaltungen, wie die «Street Parade», das «KV-Fäscht» Zürich, die «Ener­gy» oder die BEA EXPO HALLE… Für mich ist es besten, wo meine Fans sind und da wo wir zusammen eine coole Feier haben.
Welche Tipps würdest du den Leuten auf den Weg geben, die ebenfalls in Richtung DJ gehen möchten? – In der heutigen Zeit ist es nicht einfach, sich als DJ zu etablieren. Kämpft für euren Traum, zeigt Ehrgeiz und habt Geduld. Der Erfolg kommt meistens nicht von heute auf morgen.
Was erwartet uns von dir in diesem Jahr noch? – Ich möchte 2009 noch einiges realisieren. Es wird ein sehr spezielles Jahr. Zurzeit hat mein Album, das am 13. März erscheint, die höchste Priorität. Mehr möchte ich momentan noch nicht verraten – lasst euch überraschen (zwinkert)!

Album: «The Album» (MV/Muve, ab 13.3.)
www.sircolin.ch

 
SCALONI
Geschrieben von Matthias Haller   
Wednesday, 04. March 2009
AB NACH MIAMI

Direkt aus dem Spanienurlaub zurück stattet DJ SCALONI aka. ALEX TORRES der TREND-MAGAZIN-Redaktion einen Besuch ab, um über seine neusten Projekt zu plaudern.


scaloni.jpgNach ein paar wirklich turbulenten Jahren hat sich SCALONI einen kurzen Urlaub gegönnt, nicht zuletzt auch um seine Familie nach langer Zeit einmal wieder zu sehen. 2008 startete er weiter durch, dabei sorgte sein plötzlicher Wechsel von UNIVERSAL zu PHONAG für wilde Spe­kulationen. Dabei ist alles nur halb so wild, wie SCALONI berichtet: «Da PINKSTAR/SIRUP MUSIC alle Projekte zu PHONAG übertragen hat, kam es auch bei mir zum Wechsel.»
Im letzten Jahr leistete SCALONI auch Pionierarbeit. Als erster Künstler überhaupt hat er seine Compilations, genauer gesagt die CDs «Glam Club» und «Girls Gone Wild 08», auch zum Kauf über Handys via Mobile Payment angeboten. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit soll auch in Zukunft beibehalten werden. Auch im vergangen Jahr residierte SCALONI wieder im HACIENDA Club, in Vodice (Kroatien), als Resident DJ. Die Kroaten haben den sympathischen Berner direkt ins Herz geschlossen und deshalb wird SCALONI nicht nur seine Residenz im HACIENDA beibehalten, sondern auch im neuen In-Club Zagrebs, dem SHAMBALLA, spielen. Dort waren auch schon DJ-Grössen wie z.B. ROGER SANCHEZ gebucht. Zu den Höhepunkten 2009 gehören sicher auch er Auftritt am «Sundance Festival» in Montreux, und allgemein die Präsenz im welschen Teil der Schweiz, wie dem MAD in Lausanne. Viele Deutschschweizer scheitern ja beim Versuch, auch jenseits des Röstigrabens Fuss zu fassen, nicht so SCALONI.
Ein ganz grosses Thema im März ist auch die Zusammenarbeit mit dem NIKKI BEACH CLUB in Miami, bei dem SCALONIs Label während der «Winter Music Conference» am Eröffnungsevent «Welcome to Miami» teilnimmt. «Es ist sicher ein Ziel weiter ins Ausland zu expandieren», meint SCALONI auf die Frage nach seiner verstärkten, internationalen Tätigkeit. Seine Fans können sich aber beruhigen, ihr Lieblings-DJ bleibt ihnen in der Schweiz aber auch in Zukunft erhalten.
Mit dem Ruhm bekommt man natürlich auch die negativen Seiten des Business zu spüren. Aber wie geht man am besten damit um? «Ich bin nun schon seit gut neun Jahren im Nachtleben unterwegs, und mit der Zeit lernt man einfach, damit umzugehen. Letztendlich weiss man für sich selbst, was wahr ist und was gelogen. Man darf das Ganze einfach nicht zu sehr an sich rankommen lassen», lautet seine Empfehlung. Die Neider könnten noch mehr werden, denn schon im April steht SCALONIs neue Mixcompilation «Miami Bad Boy» in den Läden. Nicht nur auf seinem neuen Release beweist SCALONI einmal mehr, dass er sich mit seinem Sound deutlich vom vorherrschende Einheitsbrei in der Schweizer Dancemusic-Szene abgrenzt. «Ich experimentiere gerne mit meinem Sound und verbinde verschiedene Styles miteinander», erklärt er sein erfolgreiches Konzept. In Kooperation mit ADIDAS wird dazu noch eine gleichnamige Poloshirt-Serie lanciert. Ein weiteres Unikum, das den Berner von der breite Masse abhebt. Der Verdacht könnte enstehen, das SCALONI Musikern wie dem Rapmogul P. DIDDY nacheifert, denn die enge Zusammenarbeit mit der Uhren-, Schmuck- und Modebranche setzt sich auch in einer Kooperation fort, die er mit dem weltbekannten Modelabel POLICE eingegangen ist.


Mixcompilation: «Miami Bad Boy»
(Sirup/Pinkstar / Phonag, ab 10.4.)
www.djscaloni.ch


10 signierte Compilations «Miami Bad Boy» zu gewinnen auf TRENDMAGAZIN.CH
 
SEEFELD AVEC MADY
Geschrieben von Redaktion   
Wednesday, 04. March 2009
mady.jpgMit «Casa Nägeli»veröffentlichen SEEFELD AVEC MADY ein Debütalbum, das nach dem NOU­VELLE-VAGUE-Rezept Coverversionen im Chill-out-Kostüm liefert. Doch während sich die Franzosen auf Punk- und New-Wave-Klassiker fokussieren, überschneiden sich die Repertoires der beiden Acts nur im Titel «Fade To Grey» von VISAGE. Ansonsten setzen SEEFELD vor allem auf Housesongs wie «Touch Me» von RUI DA SILVA, CHARLES WEBSTERs «Future Love» und SILICONE SOUL mit der CURTIS-MAYFIELD-Reminiszenz «Ride On». Auch Elektro, Dancefloor (SNAP) und Trance (ATB) werden im Downbeat-Stil zu neuem Leben erweckt und erhalten einen eigenen, überraschenden Twist. Leaderin der Band ist die 26-jährige Rumänin MADY alias MADALINA RALUCA HOREANU. Geboren wurde sie am 26. März 1982 in Botosani, wo sie heute mit ihrer Mutter und ihrem Ehemann lebt. Ihre blonden Haare und die grossen, tiefgrünen Augen machen die 176 cm grosse Sängerin im Nu zum Blickfang. Mit vier Jahren nahm sie an einem kommunistischen Gesangswettbewerb teil, als Teen gewann sie verschiedene Contests im rumänischen TV. Sie studierte einige Semester Psychologie und Sprachen. Gemastert wurde das Album vom Zürcher Downbeat-Produzenten MINUS 8, der auch einen Remix zur SOUNDLOVERS-Coverversion «Runaway» beisteuerte. Er wird Ende März auch sein sechstes Studioalbum «Slow Motion» (Compost / Universal) veröffentlichen.

Album: «Casa Nägeli» (Karma)
 
DJ REMADY
Geschrieben von Redaktion   
Wednesday, 04. March 2009
remady.jpgREMADY startete seine Karriere 1995. Mit PLAYER trat er als Duo PLAYER & REMADY an zahllosen Events als Headliner auf. Die beiden haben sich nun getrennt. REMADYs Hit «No Superstar» beschert dem Zürcher Clubchartserfolge, wie sie zu den besten Zeiten mit PLAYER nicht verbucht werden konnten. Es folgten Auftritte in Polen, Tschechien, Frankreich, Russland, Deutsch­land und an den «Scandinavian DJ Awards» in Dänemark. Im Gegensatz zu anderen DJs produziert, bearbeitet und mastert REMADY alles selber in seinem Studio – ausser den Gesang natürlich. Wie es sich für DJs gehört, laden sie gerne Kollegen ein, ihre Hits zu remixen. Die Ehre, «No Superstar» zu bearbeiten, wurde MR. P!NK zu teil. Dieser suchte für diese Augabe den erfolgreichen Houseproduzent MIKE CANDYS auf. CANDYS zeichnet sich somit nur für den «MR. P!NK Remix» von «No Superstar» verantwortlich, nicht für die Basis des Tracks, wie im letzte TREND MAGAZIN irrtümlich geschrieben. REMADYs nächster Releases heisst «Danger Zone», ein Track zusammen mit JORGE MARTIN S (12.3., HOUSEWORKS). Im März geht's auf Russland-Tour.

www.myspace.com/djremady