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März 2011
NEGA
Geschrieben von Biljana Jovic   
Friday, 06. February 2009
nega_img_1492.jpgDer Romand hat ein Ultimatum auf den 30. Januar angesetzt. Dann erschien  nämlich sein drittes Soloalbum, mit dem er wieder die Köpfe seiner Fans zum Nicken und Nachdenken bringt. Die Tracklist präsentiert sich wie ein bunter Salatteller, für jeden etwas dabei, gespickt mit Scharf­machern wie «Mouton noir», wo er mit den Kampagnen der politischen Rechte abrechnet, Partybangern im Ami-Style sowie einer geschmeidigen Ballade namens «Amour» im Duett mit Soulsänger SEVEN. Seine ehemaligen Erfolge als Gründungsmitglied von DOUBLE PACT schwappten über die Schweizer Grenze hinüber und bleiben bis heute unanfechtbar. Zumindest für ihn. Musste darum MELANIE WINIGER, die Ehefrau seines berühmteren Ex-Band-Kollegen STRESS, medienwirksam als Mannequin im Booklet aushelfen?

Album: «Ultimatum» (Leech Redda / Musikvertrieb)
www.negamusic.com
 
THE SPIRIT
Geschrieben von Matthias Haller   
Friday, 06. February 2009
AMBITIONIERTE COMICVERFILMUNG

Dieser Film vereint zwei der grössten Visionäre der Comic-Kunst : FRANK MILLER, der Schöpfer zeitgenössischer und innovativer Graphic-Novel-Klassiker wie «Sin City», «300» und «The Dark Knight Returns», und WILL EISNER, der Pionier des modernen US-Comics.

the-spirit.jpgEs ist eine mondhelle Nacht in Central City, als Spirit ein Anruf erreicht. Vor den Toren der Stadt soll ein zwielichtiger Deal über die Bühne gehen, in den ein gesunkenes Frachtschiff und der schrecklichste Verbrecher der Stadt verwickelt sind: Octopus. Spirit greift sofort ein, doch Octopus nimmt den Kampf mit grosser Freude auf, bis beide sich fast bewusstlos geprügelt haben. Währenddessen gelingt es Octo­pus’ eiskalter Komplizin Silken Floss, ungesehen in ihr unterirdisches Hauptquartier zu gelangen. Im Gepäck hat sie einen von zwei mysteriösen Schätzen, die vom Meeresgrund stammen. Als sich der Nebel verzieht, liegt ein Cop tot auf dem Boden und ein anderer ist schwer verletzt. Spirit müsste eigentlich auch tot sein: Er wurde angeschossen, niedergestochen und hat eine ganze Menge eingesteckt. Doch während die erstklassige Chirurgin Ellen Dolan ihn wieder zusammenflickt, weiss er längst, dass seine Wunden in kürzester Zeit vollständig verheilt sein werden. Nur warum weiss er nicht. Doch es bleibt keine Zeit, über dieses Rätsel nachzudenken. Solange Octopus in Central City sein Unwesen treibt, ist niemand sicher. Nur ein Mann ist in der Lage, ihn aufzuhalten: Spirit. Aber Octopus weiss mehr über unseren Helden als dieser selbst. Er kennt nicht nur den Grund für Spirits Unsterblichkeit, er weiss auch, wie man sie wieder umkehrt…
Regisseur FRANK MILLER bezeichnet EISNER als eines seiner grössten und frühesten Vorbilder. «Mit 13 Jahren stiess ich zum ersten Mal auf WILL EISNERs Comics und hielt ihn für einen heissen Newcomer», sagt MILLER. «Dabei waren seine Werke rund vierzig Jahre alt. Sie sahen aber frischer und aktueller aus als alles, was ich bis dahin gesehen hatte.» MILLER hatte bereits mit der Arbeit an eigenen Comics begonnen, als er EISNER auf einer Party in New York zum ersten Mal begegnete. «Ich schrieb und zeichnete zu der Zeit für MARVEL CO­MICS eine meiner ersten Ausgaben von ‹Daredevil›», erinnert er sich. «EISNER warf einen Blick auf die erste Seite und sagte mir sofort, was damit nicht stimmte. Wir stritten über das Schriftbild der Seite, was in einer Diskussion mündete, die letztlich 25 Jahre anhielt, darüber, wie man Comics erschafft und wie sie funktionieren. Wir führten eine turbulente und heftige Beziehung und gleichzeitig waren wir beste Freunde. Ich habe sehr viel von ihm gelernt.» Das optisch imposante Werk erinnert nicht von ungefähr an «Sin City» und soll gemäss MLLER sowohl Kenner des Comics mit Insider-Gags versorgen, aber auch allen anderen ein fantastisches Kinoerlebnis liefern. Ein in jedem Fall ambitioniertes Vorhaben, man wird sehen ob es gelingt.

Action, Fantasy; (Lionsgate / Sony) USA 2008
Kinostart: 5. Februar
Regie: FRANK MILLER
Darsteller: GABRIEL MACHT, SAMUEL L. JACKSON, SCARLETTE JOHANSSON, EVA MENDES, SARAH PAULSON, PAZ VEGA
Dauer: 106 min   
Web: www.thespirit.ch

 
TWILIGHT
Geschrieben von Dominique Zahnd   
Friday, 06. February 2009
EIN VAMPIR ZUM KNUTSCHEN

Erst auf Platz eins in Amerika – und jetzt auch in Deutschland an der Spitze der Kinocharts. Der Teeniestreifen «Twilight» bricht alle Re­korde. Das TREND MAGAZIN hat die Hauptdarsteller in München getroffen: die hübsche KRISTEN STEWART (18) und ihren Vam­pirlover ROBERT PATTINSON (22). 


twilight.jpgÜber Nacht zum Star: Das ist KRISTEN STEWART und ROBERT PATTINSON passiert. Seit «Twilight» in den USA James Bond von der Spitze der Kinohitparade verdrängt hat, können die Shootingstars nur noch mit Bodyguards auf die Strasse. Kein Wunder: Die Fans verfolgen ihre Idole hartnäckig überall hin. Selbst quer durch Europa. In München, wo die «Twilight»-Hauptdarsteller im Rahmen ihrer Promotour für drei Tage Halt machen, campieren kleine Mädchen aus Schweden und Italien vor dem Hotel. Und das bei eisiger Kälte. Doch einen schnellen Blick auf die neuen Leinwand-Ikonen zu erhaschen ist gar nicht so einfach. Das prominente Duo wird wie Super-VIPs abgeschirmt. Überall im Fünf-Sterne-Haus sind schrankbreite Schlips­träger postiert. Eintritt in die abgesperrte Etage, wo sich KRIS­TEN und ROBERT aufhalten, erhält nur, wer offiziell angemeldet ist.
Warum diese Aufregung und dieser Hype? Ein Erklärungsversuch. «Twilight» basiert auf einer Bestseller-Romanserie von STEPHENIE MEYER. Deren gefühlvolle Vampir-Stories wurden in 37 Ländern über 17 Millionen Mal verkauft. In der ersten Kinoadaption verschlägt es die schöne Bella (KRISTEN STEWART) in eine verregnete Kleinstadt. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen und attraktiven Edward (ROBERT PATTINSON). Der bleiche Jüngling fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein…
Ob in Los Angeles, Roma oder London – jede Filmpremiere endete bisher im Chaos. Der Hauptgrund? ROBERT PATTINSON. Der 22-Jährige muss einfach nur dastehen – schon kreischen die Teenager. Er wird gefeiert wie LEONARDO DI CAPRIO vor zehn Jahren beim «Titanic»-Launch. Warum? Weil PATTINSON in der Rolle des Edward eine Figur verkörpert, die die Projektionsfläche für ungezählte Fan-Sehnsüchte ist. So richtig an den Rummel gewöhnen, kann er sich nur schwer. «Egal, wo ich hinkomme, die Leute schreien…», sagt ROBERT und fährt sich verlegen durch die Wuschelmähne. Am Anfang fragte er seine PR-Betreuer noch, ob er irgendetwas sagen oder tun sollte. Aber die meinten nur: «Nein, steh einfach nur da.»
Wenn er so vor einem sitzt, wirkt der Schauspieler etwas verloren. «Es fühlt sich komisch an, ein Teenie-Idol zu sein. Ich hätte nicht erwartet, dass es so schnell passiert…» Mit dem Erfolg kommen auch die seltsamen Erlebnisse. «Viele Mädchen wollen keine Autogramme, sondern von mir gebissen werden…», sagt ROBERT PATTINSON. «Ist das nicht merkwürdig?» Seine Co-Partnerin KRISTEN STEWART ist ebenfalls etwas überrumpelt vom «Twilight»-Boom. «Manche Mäd­chen beginnen zu weinen, wenn sie mich sehen. Es ist, als könnten sie nicht glauben, dass diese Figuren aus den Büchern, die sie so toll finden, Wirklichkeit geworden sind», sagt die Schauspielerin und wirkt sehr nachdenklich dabei. KRISTENs Leistung in «Twilight» ist beachtlich. Wie sie die innere Zerrissenheit und das Gefühls-Chaos in Bellas Herz darstellt, ist «Oscar»-reif. Kein Wunder, die 18-Jährige verfügt auch schon über jede Menge Erfahrung im Entertainment-Business. Ob als zuckerkranke Tochter von JODIE FOSTER («Panic Room», 2002), als frühreifes Früchtchen neben MEG RYAN («In the Land of Women», 2006) oder als liebessüchtige Camperin im SEAN-PENN-Film «Into the Wild» (2007): KRISTEN ist facettenreich und beweist ihr enormes Talent immer wieder aufs Neue. Was denkt Sie, erwarten die Fans jetzt von Ihr? «Ich weiss nicht, ob sie wirklich sehen, wie begeistert ich bin. Ich kann nämlich nur in einem Film mitspielen, wenn er mich in seinen Bann zieht», stellt KRISTEN STEWART klar.
Mit 37 Millionen Dollar war das Budget von «Twilight» verhältnismässig bescheiden. Bisher eingespielt hat der Film allein in den USA mehr als 289 Millionen Dollar. Logisch, ist die Fortsetzung bereits in Vorbereitung. Was aber macht den immensen Erfolg des Streifens aus? Die Mischung aus grosser Lovestory und einer Prise Horror ist es. Ausserdem bewies CATHERINE HARDWICKE («Thirteen») bei der Inszenierung viel Einfühlungsvermögen und ein Gespür für atmos­phärische Dichte. Die düsteren Wälder, der Bodennebel, der Regen: Hauptdarstellerin Bella verschlägt es in eine Welt von trügerischer Ruhe. Dann kommt er: Der Mann, den ganz offensichtlich ein dunkles Geheimnis umgibt. Die Liebe der zwei ist verboten – und gerade deswegen so unendlich tief. Das spürt man auch beim Zuschauen. Die Gefühle wirken echt und nachvollziehbar. «Twilight» ist ein Liebesfilm von Frauen für Frauen. Die Romanvorlage stammt von einer, der
Film selber auch. Und
die Fan­basis setzt sich – hauptsächlich – aus jungen Mäd­­chen zusammen. Das heisst aber nicht, dass einem der Streifen nicht auch als Mann Spass machen kann.


Horror-Romanze; (Summit) USA 2008
Titel dt.: «Twilight – Biss zum Morgengrauen»
Kinostart: 5.2.2009
Regie: CATHERINE HARDWICKE
Darsteller: KRISTEN STEWART, ROBERT PATTINSON
Dauer: 122 min   
Web: www.twilightthemovie.com
 
MOTO GP 08
Geschrieben von Matthias Haller   
Friday, 06. February 2009
ZWEISCHNEIDIGES RENNVERGNÜGEN

Die «Moto-GP»-Serie galt einst als Königin der Rennsimulationen im Bereich des motorbetriebenen Zweiradsports. Doch der Genre-Thron kam in den letzten Jahren ins Wanken. Kann «Moto GP 08» der Serie nun zu neuem Glanz verhelfen?


moto-gp-08.jpgDer Publisherwechsel von NAMCO zu CAPCOM sollte der «Moto-GP»-Franchise wieder neues Leben einhauchen, wurde doch in den letzten Jahren kaum Abwechslung geboten – Fans wanderten ab. Zudem steht mit «SBK 08» ein potenzieller Konkurrent in den Regalen, der um die Gunst der Motorradsimulationsfans buhlt. Im Vergleich zu «SBK» steuert sich «Moto GP» aber deutlich zahmer und verlangt erst bei Deaktivierung aller Fahrhilfen viel Finger­spitzen­gefühl vom Spieler, wenn er ohne Sturz aus einer Kurve be­schleunigen will. Leider kann man die Fahrhilfen nicht einzeln ein- und ausschalten, sondern nur aus drei Stufen auswählen, wie heftig diese eingreifen. Erfreulich ist dafür, dass wieder alle drei Rennklassen, also 125 cm3, 250 cm3 und Moto-GP, ihren Weg ins Spiel gefunden haben. Mit bis zu 34 Fahrern liefert man sich dann auf einem der 15 lizenzierten Kurse spannende Rennen. Dabei fallen vor allem die detaillierten Fahrer-und Motorradmodelle ins Auge. Leider haben sich die Entwickler bei der Umgebungs­ge­staltung weniger Mühe gegeben und so machen sich abseits der Strecke Tristesse und matschige Texturen breit. Da hätte deutlich mehr drinliegen müssen. Zudem wirkt die Unfallanimation künstlich und steril, was auch auf das fehlende Schadensmodell zurückzuführen ist. Zu den optischen Höhepunkten gehören sicher die Re­genrennen mit ihren schönen Wassereffekten.
Mit «Moto GP 08» werden Rennsportfans nach wie vor glücklich werden, auch wenn in Sachen Grafik und Gameplay noch Abstriche gemacht werden müssen. Bei der nächsten Version sollten sich die Entwickler dann aber wirklich wieder mehr Mühe geben.


«Moto GP 08»; PS3-Version (alle Systeme); Capcom; Rennsimulation

3 Exemplare «Moto GP 08» für XBOX 360 signiert von TOM LÜTHI zu gewinnen auf TRENDMAGAZIN.CH
 
KILLZONE 2
Geschrieben von Matthias Haller   
Friday, 06. February 2009
PS3; Guerilla / Sony
First Person Shooter

killzone2.jpgDer Kampf gegen die rotäugigen Helghast geht weiter, und diesmal tobt der Krieg auf ihrem eigenen Planeten. Mit «Killzone 2» kommt eine Fortsetzung auf die PS3, die in der Spielergemeinde in etwa den Stellenwert eines neuen «Indiana-Jones»-Films innehat. Und das lange Warten hat sich gelohnt. Von der ers­ten Minute an lässt die Konsole so richtig ihre Muskeln spielen und flasht den Spieler mit feinster HD-Optik und Bombastsound. Auch die deutsche Synchro ist auf oberstem Spielfilmniveau, ebenfalls wie der orchestrale Sound und die Zwi­schensequenzen in In-Game-Grafik. Und trotz gradlinigem Gameplay und überfrachteter Steuerung ist «Killzone 2» einer der mit Abstand besten Shooter auf Konsole.
 
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