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Verbreitung
CAROL FERNANDEZ
Geschrieben von Rebecca Hügi   
Friday, 06. February 2009
VORBILD FÜRS JUNGE PARTYVOLK

Sie ist DJane und steht zurzeit im Dienst der Alkohol-Prävention. Die Bernerin ist das Gesicht der nationalen Präventions­kam­pagne «Alles im Griff» des BUNDESAMTs FÜR GESUNDHEIT.


carol-fernandez.jpgVielfach wird in den Schweizer Clubs zu viel getrunken, worauf dann oft Prügeleien und sonstige Gewalttaten folgen. Dieses Problem schadet oft auch dem Image des Clubs, wenn beispielsweise auf den Toiletten viel erbrochen wird. Auch aus diesen Gründen ist CAROL FERNANDEZ unterwegs, nämlich um dem Partyvolk zu zeigen, dass man es auch lustig haben kann, ohne sich zu betrinken bis man umfällt. «Ich habe während meiner Tätigkeit im Nachtleben schon sehr viele Leute an Alkohol und Drogen zugrunde gehen sehen», so die 29-Jährige. CAROLs Botschaft lautet aber keinesfalls das Verbieten des Alkohols. Vielmehr will sie den Leuten demonstrieren, dass sie das Trinken in den Griff bekommen können. Neben ihrem Einsatz für die Alkoholkampagne macht sie natürlich auch noch viel Musik. So hat die Italo-Spanierin vor etwas mehr als einem Jahr ihr erstes Mix-Album «My House» veröffentlicht. Über den Erfolg konnte sie sich zurecht freuen. In diesen Tagen kommt CAROLs Zweitling mit dem passenden Namen «Eclectic». Das griechische Wort «Eklektòs» bedeutet soviel wie Durch­mischung von verschiedenen Stilen. Und dieser Stilmix ist ihr auf ihrem aktuellen Album vollständig gelungen. Die Zu­sammenstellung bietet ein Arsenal an melodiösen und pumpigen Elektro­beats. Und eine weitere CD ist bereits in Planung. Noch für dieses Jahr plant sie eine eigene Produktion. Auftritte hat CAROL FERNANDEZ zurzeit nicht wenige. Neben fast allen Schweizer Clubs kann sie auch zahlreiche europäische in ihrer Referenzliste führen. Unter den Ver­an­staltern gilt sie als Garant für eine gute Stimmung. Mit ihrer speziellen Art gelingt es ihr immer wieder, die Partygemeinde mit guter Laune anzustecken. Carol als Miss Hundertprozent? «Ach keineswegs. In meinem Leben ist auch nicht alles nur eitel Sonnenschein. Wenn ich aber auf der Bühne stehe, bin ich mit Leib und Seele DJ!»
Das Talent als DJane zu arbeiten, wurde CAROL FERNANDEZ bereits in die Wiege gelegt. Ihr Vater TONEY D arbeitet selbst als DJ und Produzent in der ganzen Schweiz sowie in Europa und führte während 15 Jahren den ersten DJ-Plattenladen namens FANTASY in Bern. CAROL wuchs in einem durch und durch künstlerischen Umfeld auf und besuchte auch zehn Jahre lang das KONSERVATORIUM FÜR MUSIK UND THEATER in Bern. Aus diesem Grund konnte sie sich schon früh in die Musikszene integrieren und fand so die Liebe zu den Plattenspielern. DJ CAROL FERNANDEZ ist also auf bestem Weg, ihre erfolgreiche Karriere als DJ in einer höheren Sphäre fortzusetzen.

Mix-Compilation: «Eclectic»
www.djcarol-fernandez.com
 
BUBBLE BEATZ
Geschrieben von Redaktion   
Friday, 06. February 2009
Mit ihrer neuen CD «Don't Litter» kann das BUBBLE-BEATZ-Fach von Experimental in die Dancemusic-Schublade verlegt werden.

bubbelbeatz.jpgHau auf alles, was sich als Trommel zweckentfremden lässt. So hat es mal begonnen. Die so entstandene Musik war sehr rhythmisch und gab auch visuell viel her, so wie sie die beiden Drummer KAY RAUBER und CHRISTIAN GSCHWEND auf ihren «Schlagzeugen» aus Kübeln zelebrierten. Der Titel ihres 2003er-Album «Trashpercussion» beschreibt es mit einem Wort. Ihre aussergewöhnliche Show führte die beiden Ostschweizer auf zahlreiche Bühnen und Festivals in ganz Europa. Für ihren Zweitling liessen sie sich nun sechs Jahre Zeit. Zeit, die dem Stil von BUBBLE BEATZ gut getan hat. Sie wurden hörbar musikalischer. Ihre Rhythmen haben sie mit viel Elektronik zu veritablem Clubsound erweitert. Unterstützt wurden sie dabei vom Produzenten SONAL SCHÖNFELD, der unter dem Namen SWAMIJEE vor allem in der UK-Drum'n'Bass-Szene als Remixer bekannt ist.
Durch die Mitarbeit der Vocalisten BLAKKAYO, der Nummer 1 aus Mauritius, dem Londoner MC LOWQUI und der Tanzania-Schweizerin NAMUSOKE kann statt von Tracks nun auch von Songs gesprochen werden. Die stilistische Bandbreite reicht von Drum'n'Bass, über Big-Beatz bis hin zu 2-Step und Tech-House – ohne dass dabei das Album zu fragmentiert klingen würde. 
«Don't Litter» heisst das nun vorliegende BUBBLE-BEATZ-Album und von Litter kann keineswegs gesprochen werden. Im Gegensatz zu den meisten Produktionen im elektronischen Segment haben RAUBER und GSCHWEND alle Drums und Perkussionsinstrumente von Hand eingespielt – wie es sich für sie gehört und wie sie es auch live machen.


Album: «Don't Litter» (Boiler Suit / Musikvertrieb)
www.bubblebeatz.ch
 
LUCAS
Geschrieben von Markus Tofalo   
Friday, 06. February 2009
lucas.jpgVor zwölf Jahren bildeten die Brüder CHRISTIAN (26) und MICHAEL (29) LUKAS den Background einer Boygroup. Eine Platte gab's zwar noch keine, kreischende Fans aber schon – viele sogar und vorallem in Deutschland. Name und Rest dieser Band sind heute vergessen, die beiden LUKAS aber nicht. Jahrelang haben sie in ihrem Studio gekocht. «Jetzt ist die Zeit reif, unsere eigene Musik unter die Leute zu bringen», sagt CHRISTIAN. Mit dem Sound und Image von früher haben LUCAS, wie sie sich nun nennen, nichts mehr zu tun. Mit ihrem melodiösen Rockpop, der hängenbleibt, aber nicht aufdringlich ist, haben sie über ihren MX3-Auftritt bei DRS3 auf sich aufmerksam gemacht. Diesen Erfolg verdanken sie auch der Wertarbeit des Produzenten TJ GYGER und Gitarrist SLÄDU PERICA. Das erste Album wird bald kommen!

www.mx3.ch/artist/lucas   www.myspace.com/lucasnet
 
MIA AEGERTER
Geschrieben von Juerg Kilchher   
Friday, 06. February 2009
aegerter_press_01.jpgWie schwer sich die aus Düdingen Stammende und heute in München Lebende im Finden eines neuen Images als 32-jährige Frau, nach ihrem Erfolg als TV-Moderatorin und als Schauspielerin, tut, zeigt das Cover ihrer neuen Scheibe. In lasziver Girliepose macht sie Wer­bung für zwölf leichte Mund­art­pop­songs, die im Gegensatz zu ihrem letzten Flop «Vo Mönsche und Monster» zwischen Rockpop, Elec­tro und Reggae die Ohren umspülen wie Musik aus der Wer­bung. Produziert wurde dieser Pop von ihrem Freund JULIAN FEIFEL und die Anleihen an ROSENSTOLZ sind nicht zu überhören. Für das Frei­burger Multitalent, die mit dem «Prix Walo» einen guten Start als Sängerin hinlegte, dann als «MusicStar»-Jurorin in Missgunst geriet, ist «Chopf oder Buuch» der Versuch wieder Fans zurückzugewinnen, mit der Leichtigkeit des Seins, das hier wie Lolita-Pop klingt, da wirkt SINA um Längen fraulicher, reifer.

Album: «Chopf oder Buuch» (TBA)
www.miaaegerter.de
 
MAGISTER
Geschrieben von Juerg Kilchher   
Friday, 06. February 2009
RAPPEN MIT GEBROCHENEN FLÜGELN

Eindrücklich demonstrierte er anderen Einwanderern, dass auch ein Afrikaner in der Schweiz eine Plattform findet für sich und seine Geschichte. Diese ist in Buchform erschienen. Und nun kommt Mu­sik des «Mister-Schweiz»-Finalisten von 2006.


magister.jpgJUNIOR MANIZAO floh mit vier Jahren mit seinen Eltern und Geschwistern vor dem Bürgerkrieg in Kinshasa nach Bulle. Hier starben seine Eltern an Aids. JUNIOR wuchs bei Pflegeeltern auf und erlebte Fremdenhass. Doch er wollte nicht weinen. Das machte er nur ein einziges Mal, als sein Kind zwei Tage nach der Geburt starb. Bereits als 15-jähriger verarbeitet er in Reimen sein hartes Schicksal. So gesehen, ist eine erste Platte eine Bestandesaufnahme eines Hobbys, das JUNIOR MANIZAO, der tagsüber als Lehrer tätig ist, stets am Leben erhielt. Jetzt, mit 28 Jahren, versucht MAGISTER, wie er sich nun nennt, sich vom Image des Schönlings zu lösen und rappt souverän über Schein und Sein in der Hiphop-Szene, über die Schweiz der Einwanderer und über seine Botschaft an die kleinen und grossen Kämpfer, niemals aufzugeben auch wenn sie fallen und einen Fügel brechen, sondern wie er immer wieder aufzustehen und weiterzugehen. Sein Mitteilungsbedürfnis ist gross und ein Rede­schwall in Französisch überfällt den Hörer. Sein Album kommt erst nach fünf Stücken in Fahrt, vorher ist alles etwas sehr wohltemperiert. Doch dann dreht MAGISTER auf und mit viel Herzblut und witzigen Flows wird die Luft mit Wut und Kraft aufgeladen. Sicher ist diese Produktion, die nun fast zwei Jahre nach der ersten Single «Ma Suisse» erscheint, keine Rapplatte mit Experimenten und Neuem. Eher erinnert man sich an die vergangene Zeit, hört MC SOLAAR heraus und erschreckt mit jeder Zeile über die Ehrlichkeit der Raps eines Mannes mit der Stimme für die Schweiz 2009 mit einer Million Ausländern.

Album «Icarus»
 
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